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Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner!


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Wer sich jetzt im Wald oder am Waldrand aufhÀlt, sollte nicht nur die GefÀhrdung durch Zecken im Auge behalten, sondern auch auf die Raupen und Gespinste der Eichenprozessionsspinner achten - auch dort, wo die unscheinbaren Nachtfalter bereits in den Vorjahren aufgetreten sind.

Eichenprozessionsspinner kommen vor allem in lichten EichenwĂ€ldern vor. Eine BerĂŒhrung der Raupen kann allergische Reaktionen an den Atemwegen und der Haut auslösen. Aber auch ihre Gespinste stellen eine nicht zu unterschĂ€tzende Allergiequelle dar. Sie haften noch Monate nach dem SchlĂŒpfen an BĂ€umen und BĂŒschen oder liegen auf dem Boden. Direkter Kontakt ist auf jeden Fall zu meiden. Die Sozialversicherung fĂŒr Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) empfiehlt, Gespinste der Eichenprozessionsspinner nur von Spezialisten, zum Beispiel von dafĂŒr ausgebildeten Baumpflegern, von der Feuerwehr oder von ausgebildeten SchĂ€dlingsbekĂ€mpfern mit entsprechender AusrĂŒstung entfernen zu lassen.

Die feinsten RaupenhĂ€rchen sind von sehr langer Haltbarkeit. Deshalb geht die GefĂ€hrdung nicht nur von den Raupen, sondern auch von den verlassenen Nestern aus, in denen sich die Brennhaare auch dann noch befinden, wenn die Raupen sich bereits gehĂ€utet und verpuppt haben. Diese verlassenen Nester stellen noch lange Zeit eine Allergiequelle dar. Die Raupenhaare sind so leicht, dass sie vom Wind weiter getragen und so fein, dass sie sogar eingeatmet werden können. Mit ihren HĂ€kchen haften sie an Schuhen und Kleidern und dringen schließlich durch die Haut und ĂŒber die SchleimhĂ€ute in den Organismus ein.

„Das möglicherweise noch in den Brennhaaren enthaltene Eiweiß Thaumetopoein kann beim Menschen zu einer Raupendermatitis fĂŒhren“, erklĂ€rt SVLFG-Mitarbeiterin Dr. Alexandra RiethmĂŒller. Sie ist im Bereich PrĂ€vention unter anderem zustĂ€ndig fĂŒr biologische GefĂ€hrdungen, zu denen auch die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners gehören. „Typische Hautreaktionen sind Juckreiz, Ausschlag, Quaddeln und BlĂ€schen. Außerdem können EntzĂŒndungen der SchleimhĂ€ute – wie an der Augenbindehaut und Rachenschleimhaut – sowie Atemnot auftreten. Wiederholter Kontakt verschlimmert die Symptome. In schweren FĂ€llen kann die Reaktion in einen lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock mĂŒnden“, ergĂ€nzt Dr. RiethmĂŒller.

Kontakt mit Brennhaaren vermeiden
Die einfachste und wichtigste Schutzmaßnahme ist, den Kontakt mit den Brennhaaren zu vermeiden. Wer nicht unbedingt muss, sollte befallene Waldgebiete nicht aufsuchen. Wer im Wald arbeitet, sollte unbedingt vor Arbeitsbeginn prĂŒfen, ob sich dort Gespinste befinden und dies gegebenenfalls in seine Arbeitsorganisation einplanen. Entfernt werden dĂŒrfen die Gespinste nur von Spezialisten, die ĂŒber die dafĂŒr notwendige AusrĂŒstung und Kenntnisse verfĂŒgen.

Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in der NĂ€he von befallenen BĂ€umen
LĂ€sst sich die Arbeit in der NĂ€he befallener BĂ€ume oder StrĂ€ucher nicht umgehen, dann sind Schutzmaßnahmen zu treffen. Es wird das Tragen persönlicher SchutzausrĂŒstung empfohlen. Dazu gehören:


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