Maschinenring bald in Weiden


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Der Maschinen- und Betriebshilfsring (MR) trifft eine zukunftsfĂ€hige Entscheidung. Er siedelt von Bechtsrieth nach Weiden ĂŒber. Das GrundstĂŒck ist schon gekauft.

Bechtsrieth/Weiden. (ms)
Seit 45 Jahren ist der MR Neustadt in Bechtsrieth daheim, zuerst 32 Jahre lang im Wohnhaus des frĂŒheren GeschĂ€ftsfĂŒhrers Uli Scholz im Ulmenweg und seit 2006 in der Weidener Straße. Doch die Arbeit habe sich in den vergangen fĂŒnf Jahren enorm gewandelt und sich von einer Selbsthilfeeinrichtung mit reiner Vermittlung hin zum Dienstleister und Arbeitgeber mit 32 BeschĂ€ftigten entwickelt, erklĂ€rt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Wolfgang HĂ€rtl.

Genauso wie sich die Umweltbedingungen und das Umfeld fĂŒr die Landwirtschaft Ă€nderten, mĂŒsse der MR mit der Zeit gehen. „So ist es unsere Aufgabe, Landwirten feste ArbeitsplĂ€tze fĂŒr deren Absicherung zu bieten und genauso wachsende Betriebe zu unterstĂŒtzen, bei stĂ€ndig steigenden Anforderungen.“

Der Ring sei nicht nur Dienstleister fĂŒr die Bauern, sondern auch fĂŒr die Bevölkerung in Stadt und Land. HĂ€rtl: „Unsere Landwirte sollen dabei nicht nur LeistungsempfĂ€nger sein, sondern auch Leistungen ĂŒber den MR anbieten. Wir erweitern stĂ€ndig unser Angebot an Dienstleistungen, damit jeder sagt: ,MR Neustadt ist genau mein Ring.‘“

Ein Jahr lang suchte der MR nach einem passenden GrundstĂŒck, auch im Landkreis. Die Wahl fiel schließlich auf Weiden. Der MR erwarb im November im Gewerbegebiet NeustĂ€dter Straße an der Conrad-Röntgen-Straße fĂŒr 313365 Euro ein 4821 Quadratmeter großes Areal. In der selben Straße befindet sich auch der neue Volksfestplatz. Der Quadratmeterpreis betrĂ€gt 65 Euro. „Wir haben die Weichen fĂŒr die Zukunft unseres Rings gestellt“, teilten Vorsitzender Sebastian Scharnagl, sein Stellvertreter Heinrich Vierling und GeschĂ€ftsfĂŒhrer HĂ€rtl in einem Brief den 1500 Mitgliedern mit. Entscheidend fĂŒr den kĂŒnftigen Standort seien die zentrale Lage mit ausgezeichneter Verkehrsanbindung und die gute Erreichbarkeit fĂŒr die Mitglieder aus dem gesamten Landkreis. „Ein weiterer Grund war die neutrale Rolle der Stadt Weiden als VerkĂ€ufer“, heißt es in dem Brief weiter.

Finanziert wird der Kauf aus den RĂŒcklagen der Maschinenring Dienstleistungs GmbH. „Es wurde kein Cent aus MitgliedsbeitrĂ€gen aufgebracht“, versichern Vorstand und GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Das Geld sei in den letzten Jahren aus Dienstleistungen erwirtschaftet worden. Zur Refinanzierung werde 2018 das unbebaute GrundstĂŒck oberhalb der GeschĂ€ftsstelle in Bechtsrieth verkauft. 2016 betrug der Verrechnungswert vier Millionen Euro, das sind alle von den Landwirten im Verein erbrachten Leistungen.

Die Planungen fĂŒr den Neubau des BĂŒrogebĂ€udes mit Betriebshof laufen auf vollen Touren. Der Weidener Architekt Karlheinz Beer hat bereits erste EntwĂŒrfe fĂŒr das Millionenprojekt gefertigt. Er ist begeistert von dem GrundstĂŒck und der hervorragenden Anbindung an die Autobahn.

SpĂ€testens in den Gebietsversammlungen im Januar und in der Mitgliederversammlung am Freitag, 16. Februar, soll das fertige Konzept prĂ€sentiert werden. „Wir bauen ökologisch, nachhaltig und zukunftsfĂ€hig“, verspricht GeschĂ€ftsfĂŒhrer HĂ€rtl. Sozusagen als Christkindl soll Weihnachten 2019 das „Haus zum Ring“, wie der Name lautet, fertiggestellt sein.

Bild und Text: "Der neue Tag, Ausgabe 09.12.2017"


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